Gesteinsinfo

zu Naturstein im Badezimmer:


Wasser im Badbereich

 

Waschbecken / Waschtische aus Naturstein sowie Bäder und Duschen mit Natursteinelementen sind sehr gefragt.

Die wunderbaren Formen und Farben schaffen ein angenehmes Gefühl der Naturverbundenheit, und lassen sich hervorragend mit den verschiedensten Baustilen kombinieren.

Wie bleibt diese Schönheit dauerhaft erhalten?

Im Rahmen der Anschaffung, spätestens nach Beginn der Nutzung stellt sich die Frage, wie z.B. mit einem Naturstein Waschtisch optimal umgegangen werden soll und was bezüglich der laufenden Pflege zu bachten ist.

Für das richtige Vorgehen bei der Natursteinpflege ist sowohl die Gesteinsart als auch die Oberflächenbeschaffenheit entscheidend.


Eine grobe Unterscheidung der Gesteinsarten

ist die Aufteilung in Hart- und Weichgestein. Beide sind gefühlt hart, es gibt aber hierzu bedeutende Unterschiede, die beim täglichen Umgang beachtet werden sollten:

Hartgestein:

Dieses Gestein ist aufgrund seiner Materialbeschaffenheit robuster (dichter) und somit im Bezug auf den täglichen Umgang beständiger. Dies bedeutet nicht dass er nicht zerstörbar ist, aber er ist tendentiell nicht so Anfällig im Bezug auf die Wasseraufnahme und externe Einflüsse wie Weichgesteine. Zu Hartgesteine zählen Granit, Gneis, Glimmerschiefer, Basalte, Quarzite, und einige mehr.

Weichgestein:

Diese Steinart ist gegenüber externen Einflüssen stärker anfällig, somit können leichter Beschädigungen durch Kratzer etc. (speziell bei feine/polierte Oberflächen) erfolgen. Zu den Weichgesteinen zählen Marmor, Kalksteine, Sandsteine, Tonschiefer und weitere Gesteine.

Säuren auf Naturstein z.B. auf Naturstein Waschbecken / Waschtisch:

Diese sind abgesehen von falschen Reinigungsmitteln im Nassbereich weniger anzutreffen und spielen deshalb hier eine geringe Rolle. Damit es aber später zu keinen unangenehmen Überraschungen kommt, sollte die Säurebeständigkeit von Badreinigern etc. im Vorfeld geklärt werden, fragen Sie hierzu Ihren Natursteinfachmann vor Ort.


Eine wichtige Unterscheidung: Die Oberflächenbeschaffenheit.

Entsprechend der Bearbeitung der Oberflächen gibt es hierzu unterschiedliche Möglichkeiten, die sich wie folgt grob aufteilt:

Naturstein mit rauen Oberflächen:

(bruchrau, gestockt, grobgebürstet, gestrahlt, grobgeschliffen)
Die Oberfläche wird nach dem Zuschnitt nur eingeschränkt bearbeitet und weist deshalb eine raue Oberfläche auf. Dies bringt in den Badbereich je nach Gestein nicht nur ein natürliches Flair, sondern zusätzlich weniger Rutschgefahr. Schädigungen der Oberfläche aufgrund von Mattierungen hat der Nutzer hier weniger zu fürchen, andererseits ist von einem erhöhten Pflegeaufwand auszugehen. Aufgrund der “unebenen” Oberfläche haften Schmutze stärker, die mit der laufenden Pflege nur schwer entfernt werden können. Hier ist des öfteren eine Grundreinigung erforderlich.

Naturstein mit feiner Oberfläche:

(feingebürstet, feingeschliffen, poliert)
Durch entsprechende Schleifarbeiten entsteht die feine Oberfläche, die in einer Vielzahl von Anwendungen, meist im Innenbereich, zur Anwendung kommt. Hierdurch erhalten Sie eine sehr edle Optik die leicht zu Pflegen ist (normales Wischen), allerdings sind Beschädigungen (Kratzer, Mattierungen) auffälliger.

Wie Sie den einzelnen Anforderungen gerecht werden erfahren Sie in den weiteren Auswahlbereichen.

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